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verlagsheft2017

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Horni, die kleine Hornisse (Artikelnummer: ISBN 978-3-942401-21-0)

Zugriffe: 2158 | Wertung:
In meiner Geschichte geht es um die kleine, noch völlig unerfahrene Hornisse Horni, die lange Zeit nicht wusste, wozu sie ihre Flügel hatte und dass sie eigentlich hätte fliegen können. Aber niemand war da gewesen, der Horni das Fliegen hätte beibringen können. Warum das so war, erfahrt ihr auf den nächsten Seiten. Ihr erfahrt auch, wie Horni lernte, dass das Leben schön ist und spannend. Es ist aber auch gefährlich. Man muss immer auf der Hut sein. Ja, man muss mit offenen Augen und Ohren durch das Leben gehen, dann sieht und hört man das viele Schöne und auch das Gefährliche. Das gilt nicht nur für kleine Hornissen, nein, auch für zweibeinige Riesen mit Hut, vierbeinige schwarzweiße Riesen mit Beutel und sogar für Ameisen und natürlich für Kinder.
Hunderte neue Bilder stürmten ständig auf Horni ein, denn sie wusste nichts von den šPrüfungen des Lebens, von Verlockungen und Schwierigkeiten, auch nichts von Regentropfenseen, Spinnen und Raubinsekten.
Bernd Schadwinkel

Textauszug:

Feuchte Schnauzen, große Beutel

Horni hatte mittlerweile gelernt, dass sie nach oben schauen muss, wenn irgendwas komisch war, irgendwelche seltsamen Geräusche zu hören waren oder was auch immer. Sie hatte gelernt, unter ihr gibt es nur noch die Ameisen, Flöhe und Erdbewohner, vielleicht noch drei oder vier ihr unbekannte Insekten oder auch hundert oder so! Aber oben..., und so schaute Horni nun nach oben!
Oh Mann, was denn nun schon wieder?
Ein großes feuchtes, rundes Etwas zupfte genau neben Horni Grashalme von der Wiese. Aber das war für Horni nicht das Schlimmste. Dieses Gras malmende Etwas war nur das heruntergebeugte Vorderteil eines schwarzweißen Riesen, der diesmal auf vier Füßen stand. Nicht vorhin der zweifüßige Riese mit dem großen Hut, dafür mit einem großen Beutel unten am Bauch. Woher sollte Horni wissen, dass der Beutel ein Euter war, an dem die Kuhkinder saugen, um Milch zu trinken.
Sind die Kälber dann größer, dann hat die Kuh immer noch Milch und immer wieder und Bauer Jakob melkt dann die Kühe mit modernen Maschinen, um Milch für die Menschen zu haben, für die Kinder in den Schulen und für die Butter.
Dafür bekommt dann Bauer Jakob Geld, um sich einen neuen Traktor zu kaufen, eine neue Melkmaschine oder Strümpfe, Hosen, Hemden und Jacken.
Ach so:
Und Stiefel.
Von all dem wusste Horni natürlich noch nichts. Für Horni war das nur ein schwarzweißer, kauender Koloss mit einem großen Beutel am Bauch.
Was es so alles hier unten auf der Wiese gibt, wunderte sich Horni.
Und alles ist so groß. So hoch oder so tief, so stark und so schwer.
Und warum bin ich nur so hoch wie ich selbst, nur eine Hornisse hoch, grübelte Horni.
Sogar die Grashalme schaffen es mindestens auf zehn Hornissen Höhe.
Doch dann tröstete sie sich, als sie die vorbeilaufende Ameise sah. Gegen die bin sogar ich ein Riese, ein kleiner Riese, dachte sie und musste lachen.
Horni war ein freundliches Hornissenkind. Sie war neugierig und fand alles, was um sie herum passierte, so aufregend. Aber am schönsten fand sie es, wenn sich die Sonne in den Tropfen des Regenwassers spiegelte, sich in vielen Farben nach allen Seiten verteilte und dabei so warm war, so herrlich warm, so warm, wie es in ihrem Röhrenbettchen zu Hause im Hornissennest auch war.
Horni bekam schon wieder Sehnsucht. Was machen wohl all meine Brüder, Schwestern, Onkel, Tanten, Nichten gerade? Ob es ihnen gutgeht? Der Wunsch, sie alle wiederzusehen, wurde immer größer. Horni wurde ganz traurig ...
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