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verlagsheft2017

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Nina, die Eisbärin - Abenteuer in der Arktis (Artikelnummer: ISBN 978-3-942401-84-5)

Zugriffe: 2443 | Wertung:

Eine Erzählung mit Illustrationen von Nadine Riehl

In ihrem Vorwort zeichnet die aus Irland stammende Kanadierin Julie Ewashen ein Erinnerungsbild aus ihrer Kindheit: Winterabend am Kamin, Mutter näht Puppenkleider fürs Töchterchen, Letztere bittet den Vater: Erzähl‘ mir doch eine Geschichte. Und der tut es gern. Jahrzehnte später erzählt nun Großmutter Julie Kindern in aller Welt eine wahre Geschichte von Eisbären, die im kalten Norden leben und allenfalls im Zoo oder auf dem Bildschirm zu sehen sind…

Einfühlsam illustriert, kommt diese Erzählung in der Fantasie des Kindes zu neuem Leben, wobei die gleichzeitig vermittelten Fakten über das Leben der Eisbären in ihrer natürlichen Umgebung dem kindlichen Wissensdrang entgegenkommen und anregen zu weiteren Erkundungen über Tiere, Land und Leute im fernen Nordamerika und vergleichsweise auch im vertrauteren Europa.

Angelika Arend
Victoria (Kanada), im März 2015

Die Geschichte beginnt im Norden Alaskas mit der Geburt der Eisbärenzwillinge Nina und Nikita. Die beiden Bärengeschwister wachsen heran. Eines Tages müssen sie sich trennen. Durch Zufall begegnet die Eisbärin Nina dem Jungen Nigel und seinem Hund Fido. Zwischen Nina und Fido entwickelt sich eine ungewöhnliche Freundschaft.

Eine solche Eisbären-Hunde-Freundschaft hat sich tatsächlich vor Jahren hier in Kanada, in Churchill, Manitoba, an der Hudson Bay ereignet. Die Bilder des deutschen Fotografen Norbert Rosing machten darauf aufmerksam.

Textauszug:

Teil 1 - Mama Eisbär

… Mitten im Winter gebar Mama Bär zwei Junge. Das eine war die kleine Nina, das andere der kleine Nikita. Die Augen der beiden Jungen waren fest geschlossen, sie konnten nicht sehen. Sie hatten auch Ohren, aber sie konnten nicht hören.

Draußen wütete ein heftiger Schneesturm. Die Bärenjungen hatten fast kein Fell und kuschelten sich dicht an Mama Bär, um sich warm zu halten. Mama war halb im Schlaf und halb wach.

Die Bärenjungen waren kleiner als ein winziger Chihuahua oder ein gerade einen Monat altes Kätzchen. Sie tranken die süße, sahnige Milch ihrer Mutter und schliefen die meiste Zeit…

Teil 2 - Nikita & Nina

… Die Eisbärenjungen verließen ihre Höhle mit Mama Bär. Nina kullerte sich auf dem Rücken, während Nikita ruhig dastand und sich die Welt anschaute. Die Welt sah groß und beängstigend aus.

Nach ein paar Tagen entschied Mama, dass es für die beiden an der Zeit war zu lernen, über die Schneewehe zu klettern. Die Fellpolster an ihren Tatzen würden diese warm halten und nicht ausrutschen lassen. Mama stieg auf die Schneewehe und rief die Zwillinge zu sich herauf. Auf der anderen Seite der Schneewehe purzelte Nina aus halber Höhe in den Schnee. Nikita rutschte hinterher. Sie lachten beide und kullerten sich im weichen, weißen Schnee herum…

Teil 3 - Nina

… Als die beiden zwei Jahre alt waren, konnten sie selbst ihr Futter suchen und für sich sorgen. Sie waren nun so erwachsen wie zwei Teenager. Nikita verbrachte viel Zeit mit seinen Freunden. Sie rauften sich oft im Spiel.

Eines Tages sagte Nikita auf Wiedersehen zu Mama und Nina und ging mit seinen Freunden fort.

Mama setzte sich eine Weile hin und machte dann einen Spaziergang. Nina saß da und dachte über ihren Bruder nach. Sie war traurig. Sie hatte nun niemanden mehr zum Spielen. Sie wusste nicht, was sie tun sollte, da hörte sie plötzlich über sich ein lautes surrendes Geräusch. Es war ein kleines Flugzeug. Sie hörte einen Schuss. Der Krach gefiel ihr gar nicht. Sie rannte zum Meer. Als sie dort ankam, schwamm sie, so schnell sie konnte, fort…

Teil 4 - Ninas Pfote

Nigels Mutter war nicht da: Er fuhr in einem Truck mit seinem Vater John und mit Fido, seinem Schlittenhund, einem Canadian Eskimo. Plötzlich verlangsamte John den Truck und hielt an. Nigel sah einen Polarhasen – ein großes weißes Kaninchen – über die Straße rennen. Ihm folgte ein riesiger weißer Schatten. Ganz erregt schrie Nigel: „Papa, guck mal! Ein Eisbär jagt einen Hasen!“

„Ich wette, der Bär fängt den Hasen!“, sagte Nigel. „Wir nennen ihn ‚Nina‘, so wie unsere Mama! Sie ist nicht groß genug, ein Papa Bär zu sein. Guck! Sie ist …“

Nigel schnappte nach Luft, weil Nina plötzlich umfiel. Sie lag ganz still. In ihrer Vorderpfote hatte sich etwas festgehakt. Die Pfote blutete - blutete sehr stark…

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