Da fand ich seinen Schatten oder die Anwesenheit von Licht (Artikelnummer: ISBN 978-3-946219-56-9)

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Sind Engel das Urvertrauen des Menschen, dass es etwas in der Schöpfung geben muss, das uns am Leben erhält? Uns auf den richtigen Weg bringt? Uns aus einer Krise heraushilft? Uns gelassener macht, damit wir unseren Alltag meistern können? Uns mutiger werden lässt, um etwas Neues anzupacken? Ist ein Engel eine innere Stimme oder das Gewissen? Auch, um Fehler erkennen zu können? Als Möglichkeit, die Welt kennenzulernen? Um tun zu können, was nottut für eine lebenswerte Zukunft?

Heike F. M. Neumann

Weder das rationale Nachdenken der Theologen noch der Philosophen und schon gar nicht der Atheisten konnten das Sein und Wirken der Engel bisher wegdiskutieren und wegrationalisieren. Unvermutet, wie die Engel selber, taucht das Interesse und Nachdenken über Engel immer wieder auf. Dies geschieht in der Gemeindefrömmigkeit, in der Esoterik, in einer immer wieder neuen Mystik, aber auch in der ernstzunehmenden Psychotherapie. Wir können als Theologen in einer Zeit, in der das Bild der Welt durch die Wissenschaft geprägt ist, nicht einfach vorwissenschaftliche Weltbilder zurückholen. Darum steht die Theologie immer wieder vor der Aufgabe, den Glauben an Gott, der ja selber nicht an das rationale Denken und das Wissen über das Bild dieser Welt gebunden ist, neu darzustellen. Heike F. M. Neumann fügt diesen unverhofften Erscheinungen der Engel eine neu hinzu.

Hans-Joachim Köhler

Textauszug:

Da spricht der Engel

ALLE ZUKUNFT IST VERGANGENHEIT

ES GIBT DEN REGEN, DER STAUB IST.

DIE SONNE, DIE FRIERT. DUNKELHEIT.

ES WERDE LICHT!

 

Erzengel Michael, Brunnenfigur, 1572
auf einer Säule in der Mitte des Marktbrunnens in Ohrdruf
Foto: Jürgen Neumann

Wenn der Engel des Friedens

Wenn der Engel des Friedens
von Haus zu Haus geht,
erhalten die Toten
ihre Namen zurück.

Ihre Geschichten variieren
je nach Lust und Laune
in den Geschichten der Lebenden.

Auf Straßen und Plätzen
stäuben zertretene Worte,
lungern abgelegte Sätze,
Halbsätze werben mit Wissen -
Liebe -
Glaube -
Hoffnung.

Aber das Ungesagte liegt über allem.

Gerhard Marcks (1889 – 1981), Bildhauer
Friedensengel 1951/1952,
Denk- und Mahnmal für die Opfer des Nationalsozialismus und des II. Weltkrieges in Mannheim
Foto: MARCHIVUM, Michael Jendrek

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